Wer sind wir?

Wir Babyboomer sind die Jahrgänge 1955 bis 1969, Alter 58 bis 67 Jahre. Wir sind Teil der künftigen Ruhestandsgeneration. Wir sollen ca. 12,4 Millionen (Mio.) der Bevölkerung ausmachen.

Werte

Vieles stimmt nicht mehr. Wir sind die, die das wirtschaftliche Erbe unserer Eltern und Großeltern, die alles wieder aufgebaut haben, ehren und weiterentwickeln bzw. dies in den letzten Jahrzehnten getan haben.

Wir sind die, die das Lebenskonstrukt LEISTUNG, VERZICHT und FLEIß von unseren Eltern übernommen haben. Letztendlich wurde dadurch der allgemeinen Wohlstand in der Bundesrepublik Deutschland, durch uns fortgesetzt, generiert; Stichwörter: Weiterbildungen, 2. Bildungsweg, Meisterausbildungen, Überstunden, alles gleichbedeutend für verzichten. Im Ergebnis haben wir und unsere Vorgängergenerationen durch Leistung den nachfolgenden Generationen deren Lebenskomfort ermöglicht.

Verantwortung

Wir sind die, die mit 495.000 Soldaten innerhalb der NATO dafür gesorgt haben, dass alle anderen in diesem Land ruhig schlafen und sich entwickeln konnten. Dies teilweise über die allgemeine Wehrpflicht hinaus, aus Verantwortung für das Gemeinwesen.

 Worum geht es?

Wir sind zusammen mit anderen Rentnern und Pensionären 45,2 % Ruheständler, bezogen auf alle Wahlberechtigten.

12,4 Mio. Babyboomer, 2023 Rentenbestand 12,96 Mio. Rentner, 1,4 Mio. Pensionsberechtigte sind zusammen 26,76 Mio. Ruheständler. Bei mindestens 59,2 Mio. Wahlberechtigten (Bundestagswahl 2025) können wir 26,76 Millionen Einzelschicksale bleiben oder anfangen uns zu organisieren!

Wir alle haben (noch) keine organisierte Repräsentanz in Gesellschaft und Politik.

Bei den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sind wir der Meinung das sollte und muss sich ändern, weil eines immer deutlicher wird:

Die Lebensarbeitsleistungen der Ruheständler werden nicht gewürdigt. Vor allem werden die Lebensarbeits-leistungen nicht durch eine ausreichende Daseinsfinanzierung für alle im Ruhestand gewürdigt.

Die aktuell so oft angesprochene Generationengerechtigkeit ist keine Einbahnstraße zugunsten nachfolgender Generationen.

Es wird gefordert, dass Babyboomer länger arbeiten, während sich eine andere Generation im Querschnitt leistungsreduzierend bis leistungsverweigernd in ihrer Lebensplanung (z.B. 4-Tage-Woche, 20 Wochenarbeitsstunden, Arbeit lohnt sich nicht) ausrichtet!

Das ist aus unserer Sicht gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch inakzeptabel.