Zusammenfassende Erkenntnisse
Zu viel stimmt nicht mehr in dieser Bundesrepublik!
Jede Generation wird Kostengeneration!
Mit 26,76 Millionen Einzelschicksalen, die nicht organisiert sind, kann Gesellschaft und Politik machen was sie will. Soll das wirklich unsere Zukunft als Ruheständler sein?
Wir sind nicht organisiert und haben keine Repräsentanz. Daran soll und muss sich etwas ändern.
Wo sind die klugen Köpfe unter den Babyboomern und anderen Ruheständlern die wissen wie rechtlich korrekt zum Beispiel eine Bürgerbewegung, eine Gewerkschaft oder nochmal an eine Parteigründung herangegangen werden kann? Für eine Lebensrestlaufzeit von 30 Jahren sollte dieses Thema es wert sein professionell umgesetzt zu werden. Aus unserer Sicht ein lohnendes Ziel.
Deshalb setzen wir auf weitere, zunächst lose Gesprächsgruppen.
Unsere Gespräche sind nicht öffentlich. Wir tauschen uns aus und es gilt die so genannten Chatham House Regel. Das bedeutet, dass Namen und die Zuordnung von Beiträgen nicht öffentlich sind, vor allem, weil einige noch arbeiten. Auch deshalb diese Webseite.
Das Unwort zur Altersabsicherung – Altersarmut!
Wenn zusätzlich zur Altersarmut Kinder- und Jugendlichenarmut festgestellt wird ist das eine politische Bankrotterklärung. Aktuell sind wohl über 20 % der Bevölkerung von Armut betroffen. Übrigens hat die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen 2012 auf das Thema Altersarmut hingewiesen – nichts ist passiert.
Es fehlt an politischer Transparenz und vor allem politischen Bildungsinhalten die in die Tiefe gehen – für alle. Offenbar ist nur Oberfläche gewünscht „Wie Demokratie funktioniert.“ Reicht nicht in Schulen, wir haben 2025; reicht vor allem nicht für ein Wahlrecht ab 16!
Klassendenken
Warum fällt bei der Gesamtbetrachtung das indische Kastensystem ein? Weil der Kern des Kastensystems die hierarchische Abgrenzung ist. Das offenbart sich auch im Sprachgebrauch, wenn bundesdeutsche Demokraten / Politiker von Normalbürgern oder den kleinen Leuten sprechen. Daran erkennt man Abgrenzung und Wertschätzung.
Suchbegriff: Operation Abendsonne
So wie der eine heißt, sieht der andere aus! Egal welche Bundesregierung und welche Parteizugehörigkeit. Vor dem Ende wird noch einmal in die Steuerkasse gegriffen und so genannte Spitzenbeamte befördert.
Der Politikbereich ist aus unserer Sicht eine Luxus-Parallelgesellschaft. Korrigierend eingreifen können wir nur durch Wahlen und das sollten nicht nur wir als Ruheständler nutzen.
Mündige Bürger
Sind die wirklich politisch gewünscht oder eher eine Floskel? Vielleicht nur eine Masse, die ideologisches Ausleben ermöglichen und legitimieren soll? Mündigkeit ist mehr als nur zu wählen. Der Wille der Bürger ist entscheidend. Danach hat sich Politik zu richten und nicht nach eigenen Ideologien.
Mündige Ruheständler haben auf jeden Fall einen Anspruch auf Respekt und Würdigung der Lebensarbeits-leistung und daraus abgeleitet eine staatliche Daseinsfinanzierung ohne finanzieller Notlage und ohne versteckter Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Stichwort Hinzuverdienst.
Entscheidend ist das politische Wertesystem. Wenn diejenigen, die sich für eine Elite halten (Stichwort Luxus-Parallelgesellschaft Politik) für uns bestimmen, was man sagen, schreiben und denken soll, und wenn sie die Themenbereiche bestimmen, die für das Leben wichtig und richtig sein sollen, ist es Ende mit Demokratie. Warum ist das Ergebnis von Umfragen, dass der Souverän in sehr weiten Teilen sich nicht mehr traut „so zu reden wie der Schnabel gewachsen ist“? Wir dachten, dass es so etwas nur in Diktaturen gibt.
Wir können uns nicht die Frage beantworten, wie viel oder wie wenig Verantwortung für das Gemeinwesen vorhanden ist oder „nur“ Ideologie ausgelebt wurde. Mündigkeit wird zur Entmündigung, wenn an den Interessen der Bürger vorbeiagiert wird. Wem soll man noch was glauben? Politikverdrossenheit ist nicht Aktion sondern Reaktion. Nicht die warmen Politikerworte sind wichtig, sondern unser persönliches Alltagserleben.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Zusammenhang mit Medien dazu geäußert.
„Eine verantwortliche Teilhabe der Bürger an der politischen Willensbildung des Volkes setzt voraus, dass der Einzelne von den zu entscheidenden Sachfragen, von den durch die verfassten Staatsorgane getroffenen Entscheidungen, Maßnahmen und Lösungsvorschlägen genügend weiß, um sie beurteilen, billigen oder verwerfen zu können“ (BverfG, 1977).
Tja, so sollte es sein.
Wir verstehen warum Politikverdrossenheit und –abneigung auf einem so hohen Level ist und anderswo Orientierung erfolgt.
Mündigkeit ist Grundlage der Demokratie. Nur wer mündig ist kann politische Einflüsse die aufgezwungen werden (siehe Fernwärmegesetz) kritisch bewerten, sofern sie vor Inkrafttreten transparent dargestellt werden. Es sei denn, dass Intransparenz und Manipulation des Souveräns Leitgedanke politischen Handelns ist. Voraussetzung ist Bildung, vor allem politische Bildung ... und nicht nur in Gymnasien.
Deshalb wird es Zeit, dass Parteien, die offensichtlich den Willen des Souveräns nicht umsetzen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Das ist die einzig wirkliche Konsequenz für die Missachtung des Souveräns.
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